Erlebnispädagogisches Reiten

 

Pony, Wald und Wiese
ab 3 Jahren, erste Pony- und Naturerfahrungen
(ca. 6 Kinder, 2 Ponys)

60-90 min*

Kleine Pferdeflüsterer
ab 6 Jahren, ganzheitliche Kinderreitstunde
(4-6 Kinder, 2-3 Ponys)

30-90 min*
Schnupperstunde (bei Interesse an einem Gruppenangebot)
einmalig
Zehnerkarte  
Reitbeteiligungen    
     

Heilpädagogisches Reiten

Einzelstunde im Heilpädagogischen  Reiten                                  60 min.             

Einzelstunde im Heilpädagogischen  Reiten                                  30 min.               

Gruppenstunde im Heilpädagogischen Reiten                              60-90 min.*       

* je nach Gruppengröße incl. Putzen und Füttern

Unsere Philosophie

Vorallem beim erlebnispädagogischen aber auch beim heilpädagogischen Reiten, erlernen die Kinder spielerisch nach und nach alle wichtigen Reitfertigkeiten. Nur wählen wir oft andere Wege, wie zum Beispiel:

- Kooperation:
Wir finden Kinder sollten miteinander agieren, sich arrangieren und vor allem Spaß haben, daher ist bei uns kein Kind allein am Pferd. Es werden immer Teams gebildet, in denen sich die Kinder bei allen Aufgaben helfen und unterstützen können. Sie sprechen und scherzen miteinander. Damit brechen wir den Einzelkämpfersport Reiten auf und gestalten ihn kindgerecht.
- Naturerfahrung:
Für uns hat Reiten einen klaren Bezug zur Natur. Wir erleben das Pferd soweit, es möglich ist, in seiner natürlichen Umgebung.  Die KInder bekommen in der Gruppe "Pony, Wald und Wiese" immer wieder die Möglichkeit sich frei im Wald und auf der Wiese zu bewegen und zu spielen. So wird die Phantasie angeregt und die Kinder lernen sich mit der Gruppe zu beschäftigen und nutzen den natürlichen Raum. (z.B. einen Baumstamm als Schiff usw.)
In den Gruppen "Kleine Pferdeflüsterer" führen die Kinder sich gegenseitig auf den Pferden in der Natur, oder wir reiten aus. Denn auch für uns selbst  ist das Schönste am Reiten immer noch der Ausritt.
·    Spiele

Die zu erlernenden Fertigkeiten, wie den Einsatz der signalartigen Hilfen (Lenken, Treiben, Halten) und den richtigen Sitz, üben die Kinder ohne es zu merken im Spiel. Deshalb setzen wir oft motivierende Spiele ein.
·    Signalreiten:
Hierbei werden nur impulsartige Hilfen (Zeichen des Reiters für das Pferd) gegeben. Das Pferd wird, wenn es das tut, was der Reiter möchte, in Ruhe gelassen. Damit hält man die reiterlichen Hilfen, gerade für Anfänger, überschaubar und durchführbar. Außerdem reagieren die Pferde feiner und stumpfen nicht ab. Somit sind zum Beispiel ständige treibende Schenkel- und Gewichtshilfen (mit den Schenkeln klopfen, mit dem Becken schieben) nicht nötig und auch nicht erwünscht.
·    Hieraus ergibt sich auch maulschonendes Reiten:
Die Zügelhilfen werden am gebisslosen Zaum so gering wie möglich gehalten. Es wird am halblangen Zügel geritten und nur etwas verändert wenn das Pferd die Richtung oder das Tempo ändern soll.
·    Sitzschulung nach Sally Swift und nach der Alexandertechnik:
Der reiterliche Sitz wird nicht über das sonst oft praktizierte ständige Verbessern, wie „Hacken runter!“ korrigiert, sondern es werden gezielte praktische Übungen (z.B. Radfahren oder Jockeysitz) und gedankliche Bilder (Marionette) eingesetzt, die den korrekten Sitz erfahren lassen. Es wird nicht nur über Sprache sondern auch handelnd über Erfahrung gelernt. Somit wird die Umsetzung erleichtert.
·    Pferde:
Wir arbeiten mit Isländern, die sich durch ihren Vorwärtsdrang, ihr unerschrockenes Wesen und ihre besonderen Gänge (z.B. Tölt) auszeichnen. In der Gangpferdereiterei werden viele Dinge anders gehandhabt als in der klassischen englischen Reitweise. Zum Beispiel unterscheiden sich die Hilfen für den Trab ein wenig (vorgebeugte Körperhaltung, um klar die Hilfen zum Tölt abzugrenzen). Wenn euch noch mehr Unterschiede interessieren fragt gerne nach.
Außerdem sind die eingesetzten Pferde Privatpferde. Diese reagieren ein Vielfaches feiner als Schulpferde, die jeden Tag mehrere Reitstunden absolvieren müssen.